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Antrag:Bundesparteitag 2013.1/Antragsportal/WP087

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Tango-preferences-system.svg Dies ist ein Antrag für den Bundesparteitag 2013.1. Das Sammeln und Diskutieren von Argumenten für und gegen den Antrag ist auf der Diskussionsseite möglich

Wende dich bei Fragen und (als Antragsteller) Änderungswünschen an ein Mitglied der Antragskommission.

Tango-dialog-warning.svg Dieser Text ist (noch) keine offizielle Aussage der Piratenpartei Deutschland, sondern ein an den Bundesparteitag eingereichter Antrag.

Antragsübersicht

Antragsnummer WP087
Einreichungsdatum 05.04.2013
Antragsteller

LehrerRobert / Robert Dietsch / AG Bildung

Mitantragsteller
  • Stephan Ratschow
  • Sven Krumbek
  • Malte Seidler
  • Jens Kramer
Antragstyp Wahlprogramm
Antragsgruppe Bildung und Forschung
Zusammenfassung des Antrags Das Schulwesen soll bundesweit vergleichbarer, transparenter und vereinfacht werden.
Schlagworte Bildung, Lehrpläne, Landespolitik, Bundespolitik
Datum der letzten Änderung 12.4.2013
Status des Antrags

Pictogram voting info.svg formal ungenügend

Abstimmungsergebnis

Pictogram voting question.svg Noch nicht abgestimmt

Antragstitel

Die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer sollen vom Aufbau und Inhalt her neu und gleich gestaltet werden.

Antragstext

Die Piratenpartei setzt sich dafür ein, dass die Lehrpläne der einzelnen Bundesländer - im Sinne eines Staatsvertrages für das Bildungswesen - vom Aufbau und Inhalt her neu und gleich gestaltet werden.

Die Erarbeitung dieser neuen Lehrpläne soll von einer Fachkommission erarbeitet werden, für die sich Fachlehrinnen und -lehrer bewerben können. Diese Lehrpläne gelten dann verbindlich für alle Bundesländer gleichermaßen. Selbstverständlich bleibt es allen Schulen im Rahmen der geltenden Lehrpläne und gültigen Erlasse unbenommen, mit individuellen Schwerpunktsetzungen ihr Schulprofil unterschiedlich auszurichten. Bildung ist nicht nur Ländersache, sondern eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.

Antragsbegründung

Zur Zeit haben wir in den 16 Bundesländern verschiedene Lehrpläne mit unterschiedlichen Inhalten. Somit ist der Wechsel für Schülerinnen und Schüler von einem Bundesland ins andere oft schwierig. Von Arbeitnehmern wird immer mehr Mobilität erwartet; die Leidtragenden sind dabei besonders die Kinder und Jugendlichen. Sie müssen unter Umständen im Falle der Umzuges Klassen wiederholen oder werden von bestimmten Abschlüssen an allgemeinbildenden Schulen ausgeschlossen, da sie bestimmte länderspezifische Voraussetzungen (noch) nicht erfüllen.

Bildungschancen, Bildungsmöglichkeiten und Bildungsziele sollten bundesweit gleich sein; Unterschiede in Art und Anerkennung der Abschlüsse zwischen den einzelnen Bundesländern sollten abgebaut werden.


Vorteile:

Barrierefreihheit für Schüler und Lehrer innerhalb ganz Deutschlands ermöglicht problemloses Umziehen von einem Bundesland in ein anderes.

Einheitliche Lehrpläne schaffen Transparenz und einheitliche Bildungsabschlüsse erleichtern Universitäten und Unternehmen, geeignete Kandidaten auszuwählen.

Die Kostensenkung für die Verwaltung setzt Mittel für die Finanzierung von Schulen und das Bildungssystem frei.

Ein Staatsvertrag wäre leichter durchzusetzen, als eine Grundgesetzänderung.


Nachteil:

Die Landeshoheit bei Bildung muss z.T. ausgehebelt werden.


Auf dem Treffen der AG-Bildung (Schleswig-Holstein) am 2.4.13 wurde von den anwesenden Mitgliedern der o.g. gestellte BPT-Antrag erarbeitet.

Der Antrag beinhaltet außerdem einige Elemente von 2 älteren Anträgen:

Liquid Feedback Initiative: https://lqfb.piratenpartei.de/lf/initiative/show/3254.html

Limesurvey Umfrage Gemeinsames Wahlprogramm: https://wiki.piratenpartei.de/Initiative_gemeinsames_Wahlprogramm/Antr%C3%A4ge_f%C3%BCr_die_Umfrage_2013/Wahlprogramm_BPT_-_171

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